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Sehr geehrte Damen und Herren. liebe Interessenten und Unterstützer,

auf dieser Website haben Sie bis vor kurzem unsere Petition vorgefunden. Wir, die abgelehnten tibetischen Asylbewerber in der Schweiz haben damit auf unsere schwierige Situation aufmerksam machen wollen und über die Petition eine Lösung anmahnen wollen.
Nun haben wir beschlossen, die Petition nicht weiter zu verfolgen. Dies hat einerseits mit der niedriger als erwarteten Teilnahme zu tun; andererseits haben seit dem Start der Petition im Juni 2016 einige Entwicklungen stattgefunden, die uns bewogen haben, unser Anliegen auf anderem Wege weiterzuverfolgen.

Grundsätzlich sind wir heute leider nicht weiter als vor einem Jahr: unsere schwierige Situation ist weiterhin ungelöst. Wir haben keinen Aufenthaltsstatus, können jederzeit von der Polizei festgenommen werden und dürfen nicht arbeiten. Dies hat dazu geführt, dass etwa hundert Tibeter in ihrer Verzweiflung nach Frankreich geflüchtet sind, wo sie auf ihre ausweglose Lage in der Schweiz aufmerksam machten und Asyl beantragten. Dieses wurde einigen bereits gewährt, die anderen warten noch auf ihren Bescheid.

Zum aktuellen Zeitpunkt sind wir etwa 270 abgelehnte tibetische Asylbewerber, die sich in der Schweiz aufhalten und von der Nothilfe leben. Die vom SEM (Staatssekretariat für Migration in Bern) geforderte „Rückkehr“ nach Indien und Nepal ist nicht möglich. Sämtliche Versuche, mit den entsprechenden Botschaften Kontakt aufzunehmen, werden abgelehnt.

Im August 2017 fand ein Treffen einiger Vertreter des SEM mit den Repräsentanten der tibetischen Gemeinschaft in der Schweiz in Zürich Binz statt. Darin wurden die gegensätzlichen Standpunkte ausgetauscht. Unter News / SEM-Meeting können Sie weitere Infos dazu einsehen.
Wir kämpfen weiter für unser Anliegen und hoffen auf eine baldige Lösung.

Wir danken denen, die an der Petition teilgenommen haben, herzlich für die Unterstützung unserer Anliegen und bitten Sie, sich weiter für uns einzusetzen. Bitte besuchen Sie ab und zu unsere Website, um sich über die neuesten Entwicklungen zu informieren.